Wer eine Breathwork-Ausbildung sucht, stößt inzwischen auch im deutschsprachigen Raum auf 9D Breathwork. Entsprechend oft kommt in meinen Gesprächen mit Interessentinnen die Frage nach dem Unterschied. Manche haben eine 9D-Journey erlebt. Einige waren vorher in der 9D-Ausbildung und sind heute in meiner.
Ich kenne das Feld aus mehreren Richtungen. Ich habe Ausbildungen in SOMA Breath und Rebirthing gemacht und bilde selbst aus. Auf den ersten Blick ähneln sich 9D und Hypnobreath®. Beide verbinden Atmung, produzierte Musik und eine hypnotische Ebene. Dahinter stehen allerdings zwei unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Veränderung im Menschen entsteht. Daraus folgen zwei sehr unterschiedliche Ausbildungen.
Kurz gesagt
9D Breathwork setzt auf intensive verbundene Atmung, emotionale Entladung in einer Session und eine Audioebene mit Frequenzen, die laut 9D den Prozess im Gehirn steuert. Die Musik dazu ist öffentlich auf Spotify zu hören. Facilitatoren leiten vorproduzierte Journeys an und zahlen dafür eine laufende Lizenz.
Hypnobreath® ist Atem- und Mentaltraining in einem. Die Atmung wird reduziert und reguliert, die Hypnose führt in diesem ruhigen Zustand durch wissenschaftlich anerkannte Hypnosetechniken. Die Sessions sind als Begleitung im Alltag gedacht, als Anker, zu dem Menschen immer wieder zurückkehren.
Trainer lernen Hypnose als Handwerk, schreiben ihre eigenen Texte, sprechen sie selbst ein und zahlen nach der Ausbildung keine laufenden Gebühren. Es ist die einzige Ausbildung, in der du dein eigenes Online-Produkt kreierst, dass genau nach dir klingt und niemand kopieren kann.
Was ist 9D Breathwork?
9D wurde von Brian Kelly gegründet und ist international gewachsen. Facilitatoren drücken Play auf vorproduzierte Journeys und begleiten die Teilnehmer durch die Session. Der Name steht für neun Audioebenen. Dazu gehören binaurale Beats, Solfeggio-Frequenzen, isochrone Töne, eine Stimmung auf 432 Hz, Conscious Connected Breathing als körperliche Praxis und unterschwellige hypnotische Sprachebenen im Hintergrund.
In der deutschen 9D-Masterclass wird der Wirkmechanismus so erklärt: Die Atmung fährt das rationale Denken herunter, die hypnotischen Skripte stoßen Themen an, und eine Synchronisation der Gehirnhälften über Frequenzen gilt als die eigentliche Zutat. Trauma sei im Gehirn gespeichert und störe die Hirnströme, gezielte Frequenzen sollen Zugang schaffen und die Auflösung unterstützen. Die Erfolgsgeschichten drehen sich um große emotionale Durchbrüche in einer einzigen Session.
Was ist Hypnobreath®?
Hypnobreath® ist eine aktivere Form der Meditation, die Spaß macht, bei denen Teilnehmer dranbleiben und schnell in eine tiefe Trance führt.
Die Atmung beruhigt das Nervensystem und optimiert den Sauerstofftransport. Die Hypnose arbeitet in diesem ruhigen Zustand mit wissenschaftlich anerkannten Mental- und Hypnosetechniken. Die Musik gibt den Rhythmus vor und trägt die ganze Session.
Damit ist jede Session beides: ein Atemtraining, das den Körper reguliert, und ein Mentaltraining, das das „Unterbewusstsein programmiert“. Mehr dazu gleich.
Zwei Philosophien: der eine Durchbruch oder die Begleitung
Hier liegt der wichtigste Unterschied.
Viele intensive Atemmethoden folgen einem von zwei Bildern. Das erste ist der Neustart: Man bringt das Nervensystem mit starkem Atmen an seine Grenze, danach fällt es in eine tiefe Entspannung. Das zweite ist der Dampfkessel: Gefühle stauen sich an und müssen raus, durch Weinen, Schreien, Zittern. 9D verbindet die Entladung mit dem Frequenz-Ansatz und verspricht, alte Themen in einer Session aufzulösen.
Ganz ehrlich: Das ist amerikanisches Marketing. Meinem damaligen Psychologie-Professor würden sich die Haare aufstellen, wenn er welche hätte.
Dass ein heftiger Adrenalinschub Trauma lösen soll, müsste 9D erst belegen. Es gibt keine anerkannte Wissenschaft, die das zeigt. Der Ansatz geht vielmehr auf die 70er-Jahre zurück, war damals schon einmal populär und verschwand dann wieder.
In meinem Artikel über Holotropes Atmen und Trauma schreibe ich ausführlich darüber, was Trauma eigentlich ist und wie es sich löst.
Die Kurzfassung: Solange ein vergangenes Ereignis einseitig als schrecklich oder als Verlust wahrgenommen wird, bleibt das Überlebenszentrum im Gehirn in Alarmbereitschaft. Die emotionale Ladung verändert sich, wenn sich die Wahrnehmung verändert. Wenn jemand erkennt, was ihn eine schwere Erfahrung gelehrt hat, was dadurch möglich wurde und welche Vorteile daraus entstanden sind. Erst dann beginnt sich innerlich etwas zu lösen, und das Nervensystem zieht mit.
Millionen Menschen erleben dies tagtäglich. Wenn du auf dein eigenes Leben schaust und überlegst, wie du so manche Herausforderungen gemeistert hast, dann weil du dieses Event heutzutage siehst. Du musstest nicht schreien und krampfen, um über deine erste große Liebe hinwegzukommen, richtig?
Hypnobreath® verspricht nicht, dass du in einer Session jahrelang Trauma löst, weil dies unprofessionell wäre. Zwar erleben viele Teilnehmer auch schon nach einer Session immenses Mitgefühl, Selbstliebe und Verbindung zu sich, aber oft hilft die Wiederholung.
Teilnehmer begrüßen dies und machen oft Hypnobreath zur Tiefenentspannung, um körperlich zu erholen und mit neuen Ideen und Gedanken in den Tag zu starten oder diesen abzuschließen. Viele beschreiben es als etwas, auf das sie sich freuen und das sie gerne wieder machen.
Für Trainer heißt das: Du begleitest Klienten über Wochen und Monate. Deine Meditation arbeitet zwischen euren Terminen weiter. Das trägt Mitgliedschaften, Onlinekurse und Gruppen, die regelmäßig kommen. Einige in meiner Ausbildung haben vorher intensives Breathwork angeleitet, darunter auch 9D, und wollten genau das: eine Methode, die ihre Leute regelmäßig nutzen. Trainerin Andrea hat vier Breathwork-Ausbildungen gemacht und erzählt, dass ihre Klienten am häufigsten nach Hypnobreath® fragen.
Hypnobreath® ersetzt keine Therapie, und ich habe nichts gegen Gesprächstherapie. Viele Therapeutinnen in meiner Ausbildung setzen Hypnobreath® als Begleitung zu ihrer Arbeit ein. Das Gespräch in der Praxis läuft weiter, die Audios wirken zuhause.
Was wirkt besser? 2.500 Jahre Wissen über Leiden
Die Frage, woraus Leiden entsteht und wie es sich auflöst, ist alt. Die Stoiker haben darauf eine klare Antwort gegeben und daraus eine ganze Lebenspraxis gemacht. Epiktet schrieb: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Dinge.“ Das Leiden entsteht demnach aus dem Urteil über ein Ereignis.
Die moderne Emotionsforschung nennt diesen Vorgang kognitive Neubewertung, im Englischen cognitive reappraisal. Die Forschung um den Psychologen James Gross hat vielfach gezeigt, dass Menschen ihre emotionale Reaktion verändern, wenn sie eine Situation neu bewerten.
Hypnobreath® fußt auf diesem Wissen. Die Atmung schafft den ruhigen Zustand. Die Hypnose führt in diesem Zustand durch die Neubewertung, mit Bildern und Fragen. Ebenfalls haben Menschen in der Trance einen besseren Zugang zur Intuition. Diese zeigt einen die andere Seite, die man noch nicht gesehen hat und das ist, was emotionale Ladungen auflöst und das Nervensystem nachhaltig beruhigt.
9D stützt seine Wirkung auf einen anderen Mechanismus: Frequenzen, die laut 9D gespeichertes Trauma im Gehirn erreichen und auflösen. Dieses Versprechen muss erst noch erforscht werden. Ob etwas daran ist, werden die nächsten 2.500 Jahre zeigen.
Weniger atmen, mehr Sauerstoff im Gewebe
Der nächste große Unterschied liegt in der Atmung selbst.
9D arbeitet mit Conscious Connected Breathing, in der Regel durch den Mund und mit hoher Intensität. Man atmet mehr Luft, als der Körper braucht. Dabei sinkt der CO2-Gehalt im Blut, die Blutgefäße verengen sich, und weniger Sauerstoff gelangt in den Kopf und Extremitäten. Kribbeln, Schwindel und Verkrampfungen in Händen und Füßen sind die bekannten Folgen. Für kurze Zeit ist das unbedenklich, viele Teilnehmer erleben aber auch Panik, Krämpfe oder Magenschmerzen.
Funktionelle Atemarbeit geht in die andere Richtung. Wir reduzieren die Atmung: langsam und durch die Nase. Das klingt paradox, hat aber einen klaren physiologischen Grund. Sauerstoff löst sich nur dann gut von den roten Blutkörperchen und geht ins Gewebe über, wenn genug CO2 im Blut ist. Das nennt sich Bohr-Effekt. Wer ruhiger atmet, versorgt Muskeln und Gehirn also besser. Dazu bildet die Nase Stickstoffmonoxid, das die Gefäße weitet.
Die Folgen spüren Teilnehmer von Hypnobreath® nach einigen Wiederholungen. Die Bachelorarbeit von Nadine Vergote an der FH Nordhessen zeigt Verbesserungen bei Schlaf, Stresstoleranz und Fitness. In über 340 Erfahrungsberichten und über 20 Tiefeninterviews berichten Teilnehmer über zahlreiche Resultate, wie z. B. mehr Energie, abnehmen und sich frischer fühlen.
Diese Art zu atmen lernst du in der Ausbildung auf einem Niveau, wie es auch im Leistungssport genutzt wird.
Die Intensität lässt sich dabei steuern. Manche Hypnobreath®-Meditationen bauen sich wie ein Crescendo auf. Mundatmung ist nicht verboten: Kurze Phasen sind möglich, wenn eine Gruppe mehr will, denn danach fällt die Atempause länger aus.
Die Nasenatmung bleibt aber der Standard. Sie ist sicher, sanft und wirkt nachhaltig. Außerdem halte ich regelmäßig Zoom-Sessions mit über 300 Menschen, und Unternehmen, Sportvereine und Einsteiger brauchen eine planbare Erfahrung.
Eine Interessentin, die Retreats in ihrem Seminarhaus leitet, hatte eine 9D-Journey gemacht. Sie fand sie spannend, für ihre eigenen Gruppen aber zu extrem. Sie hatte Respekt davor, bei größeren Gruppen die Kontrolle zu verlieren. Andere nehmen das bewusst in Kauf, und das ist vollkommen in Ordnung. Du musst nur wissen, wo du stehst.
Hypnose: im Namen und im Handwerk
Hypnose steckt bei uns im Namen, und sie steckt in der Ausbildung. Du lernst Tranceinduktion, Vertiefung, Suggestionen, Sprachmuster und wie der kritische Verstand zur Ruhe kommt, damit niemand mitten in der Session aus der Trance fällt. Du könntest Menschen auch ohne Musik und ohne Atemtechnik in Trance führen. Eine Absolventin nannte die Ausbildung drei Ausbildungen in einer: Hypnose, Atemarbeit und die Verbindung von beidem.
Der Unterschied wird in der Praxis sichtbar. Wer Hypnose als Handwerk beherrscht, schreibt eigene, wirksame Texte für die eigenen Themen und die eigenen Menschen. Schlaf, Sport, Schwangerschaft, Prüfungsangst, Neuorientierung nach einer Trennung. Die eigene Sprache, die eigene Haltung und die eigenen Erfahrungen fließen hinein. Dadurch wirst du authentisch. Und wer authentisch ist, wirkt anziehend. Deine Teilnehmer verbinden die Ruhe mit deiner Stimme und deinen Worten. Das kann niemand kopieren.
Die Rolle der Musik und der Frequenzen
Auch bei Hypnobreath® spielt die Musik eine große Rolle. Wir arbeiten mit lizenzierter Musik von Breathwork-Produzenten, mit binauralen Beats und Klangdesign, das auf ruhige Gehirnwellenzustände ausgelegt ist. Die Musik gibt den Atemtakt vor und sie trägt die Stimmung.
9D stellt die Frequenzen als Geheimmechanismus dar. Ein Geheimnis ist die Musik allerdings nicht. 9D Breathwork betreibt ein öffentliches Spotify-Profil mit Playlists. Viele der Tracks in den Journeys stammen von Künstlern wie 8D Relaxium oder anderen Breathwork-Künstlern, deren Musik jeder frei auf Spotify anhören kann. Einen Beleg dafür, dass die Frequenzen eigens von Psychologen entwickelt wurden, habe ich nicht gefunden. Offen ist auch, ob die 9D-Kopfhörer mehr können als gewöhnliche Silent-Disco-Kopfhörer.
Das spricht nicht gegen die Musik. Gute Musik darf von überall kommen, auch wir kaufen Lizenzen bei Produzenten. Es zeigt nur, dass die Wirkung nicht in einer geheimen Zutat steckt. Bei Hypnobreath® schaffen Musik und Atmung den Zustand, die Veränderung entsteht durch Hypnose und Atemtraining. Deshalb verbringen wir in der Ausbildung viel Zeit mit dem Skript und wenig mit Frequenztabellen.
Eine unabhängige Review kritisiert, dass 9D Begriffe wie wissenschaftlich bewiesen verwendet, ohne konkrete Studien zur kombinierten Methode zu nennen. Für Hypnobreath® gibt es eine Bachelorarbeit an der FH Nordhessen. Die einzelnen Bausteine, also langsame Atmung, Hypnose, Musik und kognitive Neubewertung, sind dagegen sehr gut untersucht.
Die Ausbildungen im Vergleich
Was du am Ende in der Hand hältst. Bei 9D bekommst du Zugang zu fertigen Journeys. Eigene Sessions gestaltest du nicht, du leitest die von 9D an. Bei Hypnobreath® steht am Ende deine eigene Hypnobreath-Meditation. Dein Thema, dein Skript, deine Stimme, lizenzierte Musik, von unserem Tontechniker in Radioqualität überarbeitet. Damit leitest du live an, verschenkst sie als Kostprobe, gibst sie Klienten zwischen euren Terminen mit oder verkaufst sie als Onlinekurs.
Kosten. Die 9D-Zertifizierung liegt bei 7.000 bis 9.000 Euro, dazu kommt eine Lizenzgebühr von rund 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr für Journey-Bibliothek, Community und Markennutzung. Für Gruppensessions ist ein Equipment-Kit von 9D vorgesehen. Die aktuellen Preise nennt 9D im Beratungsgespräch, sie können sich ändern.
Die Hypnobreath®-Ausbildung kostet einmalig 3.497 Euro, ohne laufende Gebühren. Enthalten sind die Ausbildung, die Musikbibliothek, Skript-Feedback und die Überarbeitung deiner ersten Meditation durch den Tontechniker. Optional kommen ein Mikrofon für rund 70 Euro und weitere Überarbeitungen beim Tontechniker dazu. Wer live anleitet, hat keine Folgekosten.
Was bleibt, wenn du aufhörst. Wer 9D verlässt, geht mit Atemwissen, aber ohne die Audio-Inhalte, die die Methode ausmachen. Bei Hypnobreath® lädst du Musik, Lizenzschreiben und Unterlagen herunter. Deine Meditationen sind deine Werke.
Was 9D gut macht
Marketing. 9D scheut sich nicht, Teilnehmer in tiefen Prozessen mit Tränen und Schreien auf Social Media zu zeigen. Das provoziert und bündelt Aufmerksamkeit. Wer das für richtig hält, findet dort eine große internationale Community. Dabei sei gesagt: Alle der tausenden Facilitatoren nutzen dieselben Skripte und dieselbe Musik. Sich davon abzuheben, wird irgendwann schwer.
Eine unabhängige Review auf liquidbreathwork.com (Mai 2026) hält die Zertifizierung dann für sinnvoll, wenn man genau das 9D-Format anbieten, an Marke und Community andocken will und mit reiner Online-Ausbildung und laufendem Abo einverstanden ist.
Für wen welche Ausbildung passt
9D passt zu dir, wenn du intensive, emotionale Events anleiten willst, mit fertigem Material sofort starten möchtest und dich einer internationalen Marke anschließen willst. Die laufende Lizenz solltest du von Anfang an einplanen.
Hypnobreath® passt zu dir, wenn du Menschen dauerhaft begleiten willst, Hypnose als Handwerk lernen möchtest und dein eigenes Signature-Erlebnis mit deiner Stimme und deiner Persönlichkeit erschaffen willst. Sie passt weniger, wenn du keine Lust hast, selbst zu schreiben und aufzunehmen.
Auf einen Blick
| 9D Breathwork | Hypnobreath® | |
|---|---|---|
| Im deutschsprachigen Raum | seit etwa 2024/2025 | seit 2020 |
| Fundament | Katharsis und Frequenzen | Stoizismus und kognitive Neubewertung |
| Grundidee | Durchbruch in einer Session | Begleitung und Anker im Alltag |
| Wie entsteht Veränderung? | Entladung, Frequenzen steuern den Prozess | Regulation, dann neue Wahrnehmung durch Hypnose |
| Atmung | meist durch den Mund | reduziert, durch die Nase |
| Sessiondauer | ab etwa 60 Minuten | 20 bis 45 Minuten |
| Typische Nutzung | Event, Workshop | regelmäßig, auch täglich zuhause |
| Musik | öffentlich auf Spotify | lizenziert, gibt den Takt vor |
| Hypnose in der Ausbildung | Skripte in Journeys vorproduziert | vollständiges Handwerk |
| Eigene Texte | nein | ja, mit eigener Persönlichkeit |
| Am Ende hast du | Zugang zu fertigen Journeys | deine eigene Meditation |
| Ausbildungskosten | 7.000 bis 9.000 € | 3.497 € |
| Laufende Kosten | 3.000 bis 4.000 € pro Jahr | keine |
| Nach dem Ausstieg | Journeys und Markenname weg | Musik und eigene Meditationen bleiben |
Häufige Fragen
Ist 9D Breathwork dasselbe wie Hypnobreath®?
Nein. Beide nutzen Atmung, Musik und hypnotische Elemente. 9D arbeitet mit intensiver Atmung und vorproduzierten Journeys. Hypnobreath® reduziert die Atmung, arbeitet mit ausgebildeter Hypnose und mit Meditationen, die Trainer selbst schreiben und einsprechen.
Braucht es Katharsis, damit sich etwas verändert?
Nein. Dafür gibt es auch nach über 2.500 Jahren Philosophie und Forschung zu diesem Thema keinen Konsens.
Worauf basiert Hypnobreath®?
Auf der stoischen Einsicht, dass Leiden aus dem Urteil über ein Ereignis entsteht, und auf der psychologischen Forschung zur kognitiven Neubewertung. Die Atmung schafft den ruhigen Zustand, die Hypnose führt durch die neue Sicht auf ein Thema.
Warum atmet man bei Hypnobreath® weniger?
Weil der Körper Sauerstoff besser ins Gewebe abgibt, wenn genug CO2 im Blut ist. Langsame Nasenatmung hält dieses Gleichgewicht. Starkes Mehratmen senkt das CO2 und verschlechtert die Sauerstoffabgabe.
Lerne ich bei Hypnobreath® wirklich Hypnose?
Ja. Die Ausbildung enthält eine vollständige Hypnoseausbildung. Du schreibst deine Texte selbst und kannst Hypnose auch unabhängig von Atmung und Musik einsetzen.
Kann ich als 9D-Facilitator die Hypnobreath®-Ausbildung machen?
Ja. Einige Trainer in meiner Ausbildung kommen aus dem intensiven Breathwork. Dein Wissen über Gruppen bringst du mit, dazu kommen Hypnose, funktionelle Atmung und deine eigene Meditation.
Gibt es bei Hypnobreath® eine Lizenzgebühr?
Für die Ausbildung nicht. Du zahlst einmal und nutzt Musik und eigene Meditationen dauerhaft.