Ich bin in beidem ausgebildet. Holotropes Atmen, Rebirthing – die ganze intensive, klassische Schule. Und Hypnobreath, also das, was ich heute lehre.

Ich schicke das vorweg, weil die meisten Vergleiche im Netz von Leuten stammen, die nur ein Lager kennen. Und weil ich hier ein paar Dinge ausspreche, die auf Social Media gerne verschwiegen werden.

Holotropes Atmen

  • Großes Event, viel Zeit, absolute Ruhe
  • Braucht jemanden, der den Raum hält
  • Spektakuläre Videos, einmalige Sensation
  • Du trittst als Begleiter in den Hintergrund
  • Leute kommen für die Show, sind wieder weg
VS

Hypnobreath

  • 25 Minuten, Kopfhörer auf, alltagstauglich
  • Intensität selbst in der Hand: sanft bis treibend
  • Deine Stimme, deine Handschrift
  • Menschen praktizieren es jeden Morgen
  • Tragfähiges Business durch Wiederkehr

1Was du auf Instagram siehst, ist die Ausnahme

Die Videos zeigen immer den großen Durchbruch: Die Klientin, die schreit, weint und danach strahlend erzählt, wie sich ihr Trauma in Luft aufgelöst hat. Das ist der winzige Ausschnitt, der Klicks bringt.

Was nicht hochgeladen wird: Die vielen Teilnehmer, die eine Stunde daliegen und fast gar nichts spüren. Oder die, bei denen das Nervensystem in die falsche Richtung kippt. Das Versprechen, dass pures, heftiges Atmen zuverlässig und sicher jedes Trauma löst, ist schlichtweg nicht belegt. Ich habe jahrelang in diesen Räumen gestanden. Die magischen Momente gibt es – aber sie sind seltener, als die Kamera uns glauben macht.

2Der Unterschied zwischen einem Event und echter Transformation

Holotropes Atmen ist ein massives Ereignis. Es braucht extrem viel Zeit, absolute Ruhe und zwingend jemanden, der den Raum hält. Das machst du nicht mal eben vor der Arbeit.

Hypnobreath hingegen ist alltagstauglich. 25 Minuten, Kopfhörer auf, sanfte Führung. Morgens vor dem ersten Termin oder abends zum Herunterfahren. Eine Klientin sagte mir kürzlich: Die intensiven Sessions schätzt sie zwar, aber sie kann sie nicht in ihr Leben integrieren. Hypnobreath macht sie seit Monaten jeden Morgen. Das ist der Unterschied zwischen einem einmaligen Spektakel und einer echten, nachhaltigen Praxis.

3Die Intensität ist steuerbar (Sanft heißt nicht zahm)

Viele glauben, sanftes Atmen hätte keine Tiefe. Das ist ein Irrtum. Der große Vorteil von Hypnobreath ist, dass du den Regler selbst in der Hand hältst. Du kannst eine Session aufbauen, die ruhig startet und dann einen unglaublichen Sog entwickelt – schnelleres Atmen, treibende Rhythmen. Ich habe solche Sessions für Leistungssportler kreiert, und sie gehen den Weg komplett mit. Du gibst die Intensität dazu, wenn sie gebraucht wird, und fährst sie runter, wenn es Integration braucht.

4Du bist nicht länger austauschbar

Ein Freund machte kürzlich eine klassische Breathwork-Session mit und meinte danach:

„Das kann ich jetzt auch mit meiner Frau machen. Hinlegen, schnell atmen lassen, danebensitzen.“

Und genau da liegt der Haken für dich als Coach: Bei reinem, intensivem Atmen trittst du als Begleiter oft in den Hintergrund der Methode.

Hypnobreath hingegen machst du zu deiner Handschrift. Deine Stimme, deine Worte, deine musikalische Reise. Der Atem öffnet die Tür, die Hypnose geht hindurch – und das Ergebnis trägt deinen Namen. Niemand sagt danach: „Ach, das mache ich zu Hause mal eben selbst.“

5Das wahre Business beginnt erst, wenn Menschen wiederkommen

Holotropes Atmen hat die lautere Bühne. Die vollen Räume, die spektakulären Videos. Daneben wirkt die Arbeit mit Trance und sanftem Atem erst mal leise. Aber Aufmerksamkeit ist der einfache Teil. Mit genug Lautstärke bekommst du jeden Raum einmal voll. Die Leute kommen für die Sensation, posten es – und sind wieder weg.

Dein Business wird aber erst dann tragfähig, wenn Menschen wiederkommen. Morgen, übermorgen, in einem halben Jahr. Das tun sie nur mit einer Methode, die sich nahtlos und sicher in ihr Leben einfügt.

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Erst selbst spüren. Dann weitergeben.

Theorie über Atem bringt dich nicht weit. Leg dich hin, setz die Kopfhörer auf und erlebe, warum Menschen jeden Morgen wiederkommen.

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Fabian Ries

Über den Autor

Fabian Ries

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.), Bestseller-Autor und Gründer von Hypnobreath® (2020). Ausgebildet in Rebirthing und Holotropem Atmen, heute lehrt er verbundene Nasenatmung mit Hypnose. Über 250.000 Sessions angeleitet und über 100 Trainer weltweit ausgebildet.

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